Versicherungen & Soziales

Mit dieser Zusammenstellung wollen wir Euch einen Überblick über Themen geben, die im Zusammenhang mit sozialen Aspekten und Eurem Versicherungstatus während der Doktorarbeit stehen:

Tierärzteversorgung (Versorgungswerk)

Die Tierärzteversorgungen sind Einrichtungen der Tierärztekammern. Die Aufgabe einer Tierärzteversorgung ist es, ihren Mitgliedern eine umfassende Alters-, Berufsunfähigkeits- und Hinterbliebenenversorgung zu gewähren. Hier geht es direkt zur Tierärzteversorgung Niedersachsen.

Solange man nicht angestellt ist und/oder "keine oder nur geringe Einnahmen aus tierärztlicher Tätigkeit" bekommt, kann man sich von der recht hohen Beitragspflicht befreien lassen. Dann zahlt man zwar keine Beiträge für die Rentenversicherung mehr, hat aber im Zweifelsfall auch keine Berufsunfähigkeitsversicherung !!!

Hier findet Ihr auf einen Blick, wer welche Beiträge leisten muss:

Tierärzteversorgung Niedersachsen (Versorgungsabgaben)

Versicherungen

Krankenversicherung ist Pflicht, eine Privathaftpflichtversicherung ist zwar nicht Pflicht, aber eigentlich braucht sie jeder. Nur während der ersten Ausbildung oder des Studiums ist man über die Eltern mitversichert. Und dann sind da noch Berufsunfähigkeitsversicherung, Unfall-Versicherung und und und,.... versichern kann man ja bekanntlich fast alles.

Wenn Du wissen willst, was Du wirklich braucht, findest Du dazu alle Informationen hier.
Empfehlenswert und übersichtlich ist auch die Info der Stiftung Warentest zu diesem Thema.

Einen Check der Krankenversicherungen für Studenten gibt es auf den folgenden Homepages:

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist bei der Tierärzteversorgung mit eingeschlossen (siehe auch Versorgungswerk), jedoch meist mit einer "abstrakten" Verweisung.

Betriebsärztliche Versorgung von Doktoranden und PhD Studierenden

Dr. Glüer (Betriebsarzt der TiHo) hat uns versichert, dass die TiHo weiterhin auch die nicht angestellten (unbezahlt/ über Drittmittel finanziert) Doktoranden und PhD- Studierenden betriebsärztlich betreuen wird. Dazu gehören auch die an den jeweiligen Arbeitsplätzen notwendigen Impfungen. Grundlage hierzu ist die Biostoffverordnung, wonach Studenten und sonstige Personen, insbesondere an wissenschaftlichen Einrichtungen Tätige, Beschäftigen gleich stehen.

BAföG

Die offizielle Homepage zum BAföG gibt es unter das-neue-bafoeg.de. Unter bafoeg-rechner.de findet Ihr neben allerlei Infos zum BAföG auch einen BAföG-Rechner, mit dem Ihr prüfen könnt, ob Ihr berechtigt seid BAföG zu empfangen.

Auch das Studentenwerk-Hannover bietet ein paar Infos zum Thema BAföG, allerdings vor allem hinsichtlich studienbegleitender Promotion:

Die Bafög- und Sozialberatung des AStA der Uni Hannover stellt sich hier vor.

Unter auslandsbafoeg.de findet Ihr Infos zum Auslandsbafög. Uns ist nicht klar geworden, in wieweit das auch während eines Promotionsvorhaben gezahlt wird. Aber wer dazu Näheres herausfindet ist herzlich gebeten uns diese Infos zukommen zu lassen.

Kindergeld

Was passiert mit dem Kindergeld, wenn man mit dem Studium fertig ist? Kann man als Doktorand/in überhaupt noch Kindergeld beziehen?

Kindergeld wird mindestens bis zum 18. Lebensjahr des Kindes gezahlt. Befindet sich das Kind in einer Schul- oder Berufsausbildung bzw. im Studium, hat es grundsätzlich maximal bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres (Übergangsregelung: Geburtsjahrgang 1982 bis 26, 1980 und 1981 bis 27 Jahre) Anspruch auf Kindergeld. Hat man Zivil- oder Wehrdienst geleistet, verlängert sich der Anspruchszeitraum um die Dauer des Wehr- bzw. Zivildienstes.

Der Bundesfinanzhof hat in seinem Urteil vom 26.11.2003 (Az.: VIII R 30/03) entschieden, dass eine Promotion (und ein Promotionsarbeitsverhältnis) als Berufsausbildung zu werten ist. Ob die Erlangung des Doktortitels zwingende Voraussetzung für das endgültige Berufsziel des Kindes ist, spiele dabei keine Rolle.

Bei der Kindergeldzahlung gilt eine Einkommensgrenze. (Werte galten zur Zeit der letzten Bearbeitung dieses Kapitels !) Wird der Grenzwert überschritten, entfällt das Kindergeld für den gesamten Zeitraum völlig und muss gegebenenfalls zurückgezahlt werden. Als Einkommen gilt zum Beispiel:

  • Brutto-Einnahmen aus nichtselbständiger Beschäftigung
  • Einnahmen aus selbständiger Tätigkeit (Honorarjobs)
  • Zuschüsse nach BAföG (also nicht der Darlehensanteil!)
  • Waisen-Rentengeld
  • Wohngeld
  • Stipendien

Mehr Infos zu diesem Thema findet Ihr unter studis-online.de und auf der Homepage der Bundesagentur für Arbeit.

Rundfunk-Gebühren

Grundsätzlich ist jeder/ jede verpflichtet Rundfunkgebühren zu zahlen, wenn ein entsprechendes Gerät bereitgehalten wird (dazu zählen heutzutage auch Smartphones, internetfähige Computer). Von der Gebührenpflicht kann man sich unter bestimmten Bedingungen und mit einem gewissen bürokratischen Aufwand befreien lassen. Am besten informiert Ihr Euch direkt unter http://www.rundfunkbeitrag.de/.

Unter studis-online.de sind einige praktische Hinweise direkt von Studenten zur Befreiung zu finden.

Gleichstellungsbüro der TiHo Hannover

Das Gleichstellungsbüro vermittelt euch z.B. Betreuungsplätze für eure Kinder, hilft aber auch weiter bei der Vereinbarkeit von Studium und Schwangerschaft, bei Frauenförderung oder bei Diskriminierung am Arbeitsplatz. Außerdem gibt es spezielle Fördermaßnahmen für TiHo-Mitarbeiterinnen (z.B. Finanzierungshilfen für Kongresse und Auslandsaufenthalte).

Weitere Infos findet ihr auf der Homepage des Gleichstellungsbüros.

Sozialberatung

Die Sozialberatung des Studentenwerks Hannover hilft Euch weiter in Sachen Finanzierung, Krankenversicherung, Mietrecht und vielem mehr. Sie ist zu den Sprechzeiten auch telefonisch zu erreichen unter 0511- 7688922 (Mo und Mi 13-15 Uhr, Di und Do 10-13 Uhr und nach Vereinbarung).

Psychologisch-therapeutische Beratung (ptb)

Alle Studierenden und Doktoranden können eine Beratung der ptb in Anspruch nehmen. Die ptb bietet unter anderem:

  • individuelle Beratungsgespräche
  • Gruppenangebote im Semester zu z. B. Arbeitsorganisation und Zeitplanung

Schaut Euch doch die Seite der ptb an.