Literaturrecherche

Die wissenschaftliche Fachliteratur in Form von Artikeln, Büchern, Konferenzbeiträgen (sog. Proceedings), Monographieen und Journalen ist heutzutage schier unüberschaubar - selbst auf einem eng umsteckten Wissensgebiet. Im wissenschaftlichen Alltag (Diskussionen mit Kollegen/Professoren) und insbesondere auch für die eigenen Paper und letzlich auch für die Dissertationsschrift ist es unablässig, sich in seinem Fachgebiet auszukennen, wichtige Arbeiten nennen zu können. Denn Aussagen und Fakten müssen immer mit Zitaten und Quellenangaben ordentlich belegt werden.

 

Die zwei grundlegen Probleme dabei sind:

 

  1. Wie und Wo finde ich die entsprechende Literatur und
  2. Wie organisiere ich alle für meine Forschung relevanten Arbeiten?

Die Antwort auf die zweite Frage behandeln wir durch eine Anleitung zur Arbeit mit Programmen wie JabRef, BibDesk, EndNote oder Reference-Manager im nächsten Menüpunkt Literaturverwaltung (Software).

Auf die erste Frage wird im Folgenden eingegangen.

Einstieg in die Literatursuche

Zu Beginn der Doktorarbeit steht man dem Thema "Literatursuche" gerne mal gegenüber wie das berühmte Kaninchen der Schlange: Man weiß einfach nicht so recht wo man eigentlich anfangen soll; zu unüberschaubar groß scheint das Feld. Um euch den Start ein wenig zu erleichtern, haben wir diesen kleinen Leitfaden zusammengestellt. Der soll euch auch helfen, die Literatursuche und -verwaltung möglichst von Beginn an systematisch anzugehen, was am Ende viel Mühe ernsparen kann.

 

Kleine Anmerkung: Es handelt sich dabei um die Beschreibung unserer persönlichen Vorgehensweise, mit der wir gute Erfahrungen gemacht haben. Selbstverständlich erheben wir keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Einzigartigkeit der beschriebenen Vorgehensweise.

 

Nachdem ihr im Studium noch fast ausschließlich aus Büchern gelernt habt, werdet ihr das Wissen für eure Doktorarbeit hauptsächlich aus Veröffentlichungen (Artikeln) in Fachzeitschriften (Journals) beziehen. Im folgenden geht es deswegen vor allem darum, wie ihr die für euch interessanten Fachzeitschrift-Artikel findet.

 

Am Anfang sei empfohlen einfach euren Betreuer nach einigen für euch relevanten Artikeln zu fragen und euch diese zu kopieren (z.B. die Vorgänger-Doktorarbeit, auf der Eure Arbeit basiert und ein oder zwei gute Review-Artikel oder das entsprechende Kapitel in der "Fachgebiets-Bibel"). Nach Lektüre dieser Artikel habt ihr dann zumindest schon einmal einen etwas besseren Überblick, wenn auch meist noch nicht auf hochaktuellem Stand. Und vermutlich wurden in den Texten auch einige weitere Artikel zitiert, die für euch interessant sein könnten. Wie ihr an diese dann heran kommt, beschreiben wir weiter unten.

Die Bibliothek

Die Bibliothek der TiHo bietet - neben Büchern - auch Informationen zur Recherche und Einführungen an.

Weitere Infos zur Literatursuche sowie den Angeboten der TiHo-Bibliothek findet ihr auf der Bibliothekshomepage. Bei ernsthaften Problemen mit der Literatursuche wendet euch an die Mitarbeiter der Bibliothek. Grade auch für Deutsche Literatur ist die Virtuelle Fachbibliothek Veterinärmedizin interessant.

Die Bibliothek bietet jeden Donnerstag um 9:00 Uhr eine Einführung in die Literatursuche an.

Ansprechpartnerin ist Frau Zielonka (+49 511 953-7117).

Internetdatenbanken

Wenn ihr nun bereits etwas besser wisst, wonach ihr eigentlich sucht, könnt ihr eure Literatursuche im Internet starten. Dazu bedient man sich Literaturdatenbanken, z.B. Pubmed, Web of Science oder Google Scholar. In diesen Datenbanken sind Informationen zu Artikeln aus Fachzeitschriften bestimmter Fachgebiete gesammelt. Die verschiedenen Datenbanken umfassen unter Umständen nicht alle für euch relevanten Fachzeitschriften. Außerdem unterscheiden sie sich untereinander in den Möglichkeiten der Bedienung. Probiert am besten einfach aus, welche euch am meisten weiterhelfen. Oft hilft auch schon eine normale Internetsuchmaschine (Google, Yahoo, Bing) weiter. Wenn man sich über ein bestimmtes Gebiet einen ersten Überblick verschaffen will, ist natürlich Wikipedia ein guter Start. Dort findet man meist eine nette Übersicht mit weiterführenden Links zu vielen Themen. Allerdings ist Wikipedia als Quellenangabe in wissenschaftlichen Arbeiten verpönt.

 

Im Netz gibt es einige Literatur-Datenbanken, zu denen jeder freien Zugang hat.

  • PubMed
    PubMed ist die frei verfügbare Version von MEDLINE (s.u.) und umfasst damit vor allem den human-medizinischen Bereich, man findet aber auch große Teile der veterinärmedizinischen Fachliteratur. Neben Literatur findet ihr auf dieser Seite auch zahlreiche andere Datenbanken (Gen- und Proteinsequenzen, Bücher, Taxonomie u.v.m.).
  • Google-Scholar
    Google-Suchmaschine für wissenschaftliche Literatur. Findet zum Teil auch andere Literatur als Journal-Artikel, man bekommt dabei aber wesentlich weniger Schrott als beim "normalen" Google.

Daneben gibt es verschiedene Datenbanken, die nicht frei zugänglich sind, für die die TiHo aber eine Lizenz besitzt.

  • Web of Science / Web of Knowledge
    Sehr umfangreich und nicht beschränkt auf Medizin/Biologie-Bereich, was bisweilen zu vielen thematisch recht weit entfernten Suchergebnissen führt.
    Großes Plus: direkte Auflistung aller in einem bestimmten Paper zitierten Referenzen UND aller Artikel, die dieses Paper ihrerseits zitiert haben.

Hier noch eine unvollständige Auflistung weiterer, weniger häufig frequentierter Literaturdatenbanken:

  • DBIS
    Die Datenbank für die Datenbanken. Bietet eine Übersicht über freie und für die TiHo lizensierte Datenbanken (Ampelprinzip wie bei der EZB).
  • Science.gov
    Angebot der US-Regierung, enthält diverse Fachgebiete.
  • Anuvet Relativ neue Suche, die verschiedene Datenbanken der TiHo durchsucht. Es liegen noch kaum Erfahrungen vor. Findet u.a. auch Doktorarbeiten!

Stichwortsuche und Logische Verknüpfungen

Viele Datenbanken könnt ihr per Stichwortsuche nach für euch interessanter Literatur suchen. Beginnt einfach ganz allgemein, zum Beispiel mit dem Namen der Krankheit oder des Erregers an dem ihr forscht (Bsp.: "Avian Metapneumovirus"). Wenn dann mehrere hundert Treffer gelistet werden, grenzt es weiter ein, indem ihr nach und nach weitere Suchbegriffe dazu nehmt [z.B. "Avian Metapneumovirus" AND "pathogenesis" AND "turkey"], solange bis ihr eine für Euren Bedarf passende Auswahl habt. Bedenkt bitte, dass es für ein und dieselbe Krankheit oft mehrere Synonyme gibt [z.B. "Turkey rhinotracheitis" OR "Avian rhinotracheitis"] und manche Erreger im Laufe ihrer Geschichte verschiedene Nomenklaturen durchlaufen haben ["Avian Metapneumovirus" OR "Avian Pneumovirus" OR "Turkey Rhinotracheitis Virus"].

 

Bei einigen Datenbanken lassen sich die Suchbegriffe auch mit Klammersetzung verwenden wie mathematische Formeln [("pig" OR "porcine" OR "swine") AND "nutrition"]. Ebenso sind Anführungsstriche wichtig, wenn man einen exakten Treffer haben will, wo auch die Reihenfolge der einzelnen Wörter genau so sein soll. Zur richtigen Benutzung der Verbindungswörter (AND, OR, NOT etc.) lest euch die Hilfe der jeweiligen Datenbank durch. Einige Datenbanken, wie z.B. Google Scholar verknüpfen automatisch alle Wörter mit einem "UND" ohne dass man dies explizit angeben muss.


Die meisten Datenbanken haben einen Thesaurus, in dem man nachschlagen kann, welche Keywords in der jeweiligen Datenbank in der Regel für welchen Themenbereich verwendet werden.
Sehr detaillierte Tips zu den Möglichkeiten der Stichwortsuche bekommt ihr bei der Einführung in die Literatursuche in der Bibliothek.

Auswahl der interessanten Artikel

Als Suchergebnisse präsentieren die Datenbanken nicht nur die Grundinformationen (Autoren, Jahr, Journal, Titel), sondern meist (soweit es online verfügbar ist) auch das Abstract - also die Kurzzusammenfassung - des Artikels. Durch (quer-)lesen des Abstracts kann man schnell abschätzen, ob das Paper auch hält, was der Titel verspricht, bevor man sich auf die oft nervenaufreibende Suche nach dem kompletten Artikel macht (siehe Volltextsuche).

Oftmals stößt man ab einen bestimmten Punkt auch wieder auf bereits vorher gefundene Arbeiten. Das ist dann so langsam der Punkt, wo man nicht mehr das Gefühl hat, das Fachgebiet ist "unendlich groß". Und - keine Angst - im Laufe der Zeit, bekommt man dann auch mit, welches die wirklich relevanten Arbeiten in seinem Gebiet sind, in dem man sich immer auch anschaut, welche Quellen ein Artikel zitiert.

Volltextsuche

Wie schon gesagt, sind in Internetdatenbanken i.d.R. nicht komplette Papers gespeichert, sondern nur die Grundinformationen incl. Abstracts. Mit den so gewonnenen Infos zum Artikel der Wahl macht man sich nun also auf die Suche nach dem Volltext. Gleiches gilt natürlich, wenn man einen Artikel aus dem Literaturverzeichnis eines anderen Papers oder einer Doktorarbeit in sein Herz geschlossen hat.
Die Volltexte findet man teilweise online (in der Regel auf der Internetseite des jeweiligen Journals). Wenn nicht, muss man auf die gute alte gedruckte Form zurückgreifen. Auch hierbei empfiehlt es sich möglichst systematisch vorzugehen, um graue Haare und Nervenstress zu vermeiden (beides kommt ohnehin früh genug).

Volltext über Google

Ein kleiner Tipp: Viele Zeitschriften und Verlage erlauben es den Autoren auf ihren privaten Homepages oder auf ihren Uni Seiten ein sog. "preprint" oder "reprint" Versionen frei zugänglich zu machen. Dabei handelt es sich um das "volle" Paper als PDF-Datei, jedoch mit geändeten Seitenzahlen oder anderem Layout, um den Copyright-Bestimmungen zu genügen. Inhaltlich sind diese Versionen jedoch voll brauchbar. Nur wenn man speziell einen Satz zitieren will, muss man sich eben doch um die richtigen Seitenzahlen bemühen. Meist braucht man dies jedoch gar nicht, wenn man nicht wörtlich zitiert. Diese frei verfügbaren Arbeiten findet man leider nicht gleich direkt bei der ersten Suche und erst recht nicht in den meisten Datenbanken, da sie nur mit den Verlags- und Bibliotheksdatenbanken verknüpft sind. (Ausnahme Google Scholar). Es ist jedoch immer lohnenswert, wenn man einen interessanten Artikel als Abstract vorliegen hat, einfach mal einen charateristischen Satz aus dem Abstract zu kopieren und mal danach ganz klassisch zu googlen (oder mit Yahoo oder Bing etc. suchen). Dann findet man auch mal den frei zugänglichen Artikel auf der Seite des Autors.

Volltexte über Internetdatenbanken aus dem TiHo-Netz

Auch wenn Literaturdatenbanken - wie bereits mehrfach erwähnt - i.d.R. keine Volltexte bieten, verlinken manche die Standorte von Online-Volltexten, besonders wenn diese frei im Netz zugänglich sind. Unter PubMed werden zum Beispiel kleine bunte Buttons angezeigt, die einen direkt zu dem jeweiligen Artikel führen. Ist dieser Artikel nun frei verfügbar, dann ist man schon am Ziel und kann ihn (meist als PDF) downloaden und bei Bedarf ausdrucken.

 

Leider sind nicht alle Artikel generell kostenlos zu haben. Viele Journals verlangen eine Lizenz (teilweise unverschämt teuer!), um den Volltext anschauen und herunterladen zu können. Die TiHo besitzt jedoch Lizenzen für die meisten für uns interessanten Journals. Wenn ihr aus dem TiHo-Netz das Angebot dieser Journals anwählt, wird automatisch als TiHo-Zugehöriger erkannt und man hat vollen Zugriff. ihr könnt euch aber auch von zuhause aus einloggen. Eine Anleitung dazu findet ihr hier.


Um das gesuchte Journal zu finden, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten:

TiHo-SFX

In den für die TiHo lizensierten Datenbanken (s.u.) (Web Of Science, CABI, MEDLINE) gibt es einen speziellen Button (TiHo-SFX), der bei vielen lizensierten Journals automatisch den Link zu dem Volltext des gesuchten Papers anzeigt. Leider funktioniert dies nicht bei allen Journals, für die die TiHo eine Lizenz besitzt. Also nicht entmutigen lassen, kein Link unter TiHo-SFX bedeutet nicht automatisch, dass es keine Lizenz gibt ! [Anmerkung: Ist dies immer noch aktuell? Ich kann keine SFX-Informationen auf den Seiten der Bib finden... . Hat jemand einen Link? Auch noch die Frage: Sind die genannten Lizenzen noch aktuell?]

Volltextsuche über die Elektronische Zeitschriftenbibliothek (EZB)

Wenn in der Datenbank kein Link zum Volltext angegeben ist und TiHo-SFX nicht funktioniert, kann man in der EZB nach dem Journal des Interesses suchen. Die EZB bietet eine Übersicht über alle aufgenommenen Journals nach Alphabet oder Fachgebiet. Dazu einfach den Namen des gesuchten Journals oder einen Teil davon in das Suchfeld links eingeben. Daraufhin werden alle in Frage kommenden Journals aufgelistet. Zusätzlich erhaltet ihr den Link zum Volltextangebot des Journals. Eine kleine Ampel neben dem Journal-Namen gibt Auskunft, ob Volltexte dieses Journals verfügbar sind (GRÜN = generell frei verfügbar, GELB = TiHo hat Volltext-Lizenz, ROT = nicht verfügbar, d.h. entweder keine Lizenz oder keine Volltexte online). Aber Achtung: Unserer Erfahrung nach ist die Ampel manchmal nicht aktuell, wenn sie also "auf Rot steht", dann lohnt es sich trotzdem, auf die Zeitschriftenhomepage zu gehen. Denn manchmal hat man dann trotzdem Zugang zu Artikeln. Ein Klick auf das kleine blaue "i" neben dem Namen liefert euch außerdem noch eine Liste der an der EZB beteiligten Bibliotheken und Institutionen, die eine Volltextlizenz besitzen.
Auch noch wichtig zu wissen: das ganze funktioniert nur aus dem TiHo-Netz heraus bzw. wenn ihr von Außen ins TiHo-Netz eingeloggt seid. (Link siehe vorherigen Abschnitt)

Volltexte auf Papier

Auch wenn die TiHo sehr viele Lizenzen hat, werdet ihr immer wieder mal ein Paper wollen, dass nicht online zu bekommen ist. Entweder, weil die TiHo für das betreffende Journal keine Lizenz hat oder weil das gesuchte Paper so alt ist, dass es gar nicht ins Netz hochgeladen wurde.
Wenn also alle Schritte bisher nichts geholfen haben, müsst ihr wohl oder übel versuchen, das Paper in die Hand zu bekommen und zu kopieren.
In den meisten Instituten/Kliniken stehen euch die wichtigsten Journals eures Fachgebiets in der Instituts-eigenen Bibliothek zur Verfügung.
Die TiHo-Bibliothek hat eine ganze Reihe veterinärmedizinisch relevanter Journals abonniert und daher lückenlos vorrätig (meistens seit Jahrgang 1975). Die Ausgaben des jeweils aktuellen Jahrgangs findet ihr im 1. Stock ganz hinten in der Ecke. Die abgeschlossenen Jahrgänge befinden sich in gebundener Form in den Regalen im Erdgeschoss. (Das sind die engen Regalreihen direkt hinter dem Eingang, wo man sich als Student immer gefragt hat, wer eigentlich diese verwirrten Menschen sind, die dazwischen herumirren. Ab jetzt gehört ihr auch dazu !) Einige weniger gefragte Zeitschriften müsst ihr euch aus dem Magazin holen lassen.

Online-Kataloge der vorrätigen Literatur

Um bequem vom eigenen Schreibtisch aus zu erfahren, ob das gesuchte Journal auch in der TiHo-Bibliothek vorhanden ist, gibt es eine alphabetische Liste aller in der TiHo-Bib geführten Journals. Die Liste liegt auch in der Bibliothek aus. Sie verrät euch, wo ihr das Journal findet (LS2 = Lesesaal = Regale im Erdgeschoss; M = Magazin) und den mit "Z" beginnenden Code, nach dem die Zeitschriften in den Regalen sortiert sind.
Leider verrät sie nichts darüber, ab wann das Journal vorrätig ist und ob die Jahrgänge auch komplett sind. Es kann also passieren, dass man frohen Mutes zur Bib läuft, weil das gesuchte Journal laut Liste geführt wird, und dort dann nur eine einzelne Ausgabe aus Großvaters Zeiten findet. [Anmerkung: Ist das immer noch so? Könnte das mal jemand überprüfen?]

Um diese frustrierende Erfahrung zu vermeiden, empfiehlt sich die Suche über die Online-Kataloge der verschiedenen Bibliotheken und Bibliotheksverbunde. Der wichtigste ist natürlich der Online-Katalog der TiHo-Bibliothek. Wenn ihr dort den Namen des gesuchten Journals eingebt, erhaltet ihr den Z-Code sowie Infos zu den vorhandenen Jahrgängen und Ausgaben. Neben Zeitschriften könnt Ihr auch nach anderer Literatur (Bücher, Doktorarbeiten, Proceedings etc.) suchen.

Außerdem könnt ihr, wenn nötig, in den Katalogen anderer regionaler und überregionaler Bibliotheken fahnden. Mit dem Bibliotheksausweis der TiHo könnt ihr auch bei allen anderen Bibliotheken des Hobsy (Hannoversches Online Bibliothekssystem)-Verbundes (stehen vorne auf der Karte aufgelistet, u.a. MHH und Haupt-Uni) kostenlos ausleihen.

Für die Suche in Hannover und anschließende kostenlose Ausleihe mit dem TiHo-Bibliotheksausweis könnt ihr u.a. in folgenden Katalogen suchen:

Kollegen fragen

Wenn ihr Euren Artikel jetzt immer noch nicht in den Händen haltet, denkt doch bitte kurz daran, dass ihr nicht der einzige Mensch auf der Welt seid, der auf Eurem Fachgebiet forscht. Wahrscheinlich nicht einmal der einzige in eurem Institut. Warum also nicht mal einfach bei den lieben Kollegen fragen, ob sie das Paper nicht schon im eigenen Ordner haben und ob man es sich kopieren kann.

Fernleihe / Bestellung

Wer danch trotz aller Mühen immer noch nicht an den Wunschartikel gekommen ist und noch nicht aufgegeben hat, muss es wohl oder übel mit Fernleihe oder Bestellung probieren. Dazu gibt es verschiedene Optionen, die alle mehr oder weniger viel Geld kosten und mehr oder weniger lange dauern. Erfahrungen dazu haben wir leider keine. Am besten ihr informiert euch mal auf der Homepage der TiHo-Bibliothek. Das deutschlandweite Fernleihe-System heisst Subito.

Für die überregionale Suche zur Fernleihe gibt es z.B. diese Möglichkeiten:

  • GVK (Gemeinsamer Verbundkatalog)
  • ZDB (Zeitschriftendatenbank)

Sonstige Literatur

Wie schon gesagt, werden die Fachzeitschriften die Hauptrolle in eurer Literatursuche spielen. Neben den ordinären Journal-Artikeln können aber auch andere Literaturstellen, wie Bücher, Doktorarbeiten, Conference Proceedings etc. von Interesse sein. Diese sind zumeist ungleich schwerer zu finden.